Temperaturfühler im Einsatz für das Projekt SophiA in Afrika

01.02.2023, Update: 31.07.2023

Ostschweizer Fachhochschule Projekt SophiA

 

In diesem Projekt "SophiA" wurde im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogrammes Horizont 2020 der Europäischen Union das Ziel gesetzt, eine autonome Lösung für eine nachhaltige, netzunabhängige Energieversorgung und sauberes Trinkwasser für ländliche und abgelegene Gesundheitseinrichtungen in Afrika bereitzustellen. Es soll das Wachstum, eine nachhaltige Entwicklung und einen wirtschaftlichen Wandel beschleunigen, sowie einen besseren Zugang zu Energie und Gesundheitsdiensten für alle gewährleisten. 

Wer ist am Projekt beteiligt?
Unser Kunde, das "Institut für Solartechnik der Ostschweizer Fachhochschule" in Rapperswil (SG), beteiligt sich zusammen mit zwölf weiteren Partnern aus Europa und Afrika an diesem Projekt. Die Temperaturfühler der Albert Balzer AG finden nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Wissenschaft Anwendung, so auch in diesem Projekt, das auch die Solartechnik beinhaltet. Im Rahmen des Projekts SophiA werden Container entwickelt, die Kühlaggregate und Dampfgeneratoren enthalten und durch Solartechnik mit Strom versorgt werden. 

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Was hat die Albert Balzer AG mit dem Projekt zu tun?
Wir begleiten das spannende und tolle Projekt und sind ein wenig stolz, eine Kleinigkeit durch unsere Temperaturfühler an diesem Projekt durch die Ostschweizer Fachhochschule beitragen zu können. 

Was geschah bis anhin?
In unserem ersten Bericht vom Februar 2023 haben wir geschrieben, dass das Team von 6 bis 7 Mitarbeitenden der Ostschweiz Fachhochschule vorerst eine Testumgebung für eine Labor-Testphase aufstellen wird. Wie ging es weiter? Was passiert im Projekt und wie werden unsere Temperaturfühler eingesetzt?

Erfahren Sie mehr Details in unseren Updates:

 

Update Mai 2024:

Die Container, welche speziell für das Projekt SophiA konzeptioniert worden sind, sind nun in Burkina Faso eingetroffen und werden in Betrieb genommen. Vor Ort sind auch Mitarbeitende der Ostschweizer Fachhochschule. Mit dabei auch unsere Temperaturfühler, die bereits eingebaut worden sind, bzw. vor Ort installiert werden. 

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Update Juli 2023:

Labortestraum mit Hilfe eines Emulators aufgebaut
Der Labortestraum an der Ostschweizer Fachhochschule wurde erfolgreich aufgebaut, und erste Tests wurden bereits durchgeführt. Anstelle einer direkten 1:1-Nachbildung der zukünftigen Container wurde ein Emulator verwendet, um die Tests durchzuführen. Dieser Emulator funktioniert ähnlich wie die Solarpanels und ermöglicht den Mitarbeitenden, auch an regnerischen Tagen oder über Nacht Tests zur Steuerung der Solarpanels durchzuführen. 

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Für was ist unser Kunde, die Ostschweizer Fachhochschule verantwortlich?
Im Rahmen des Projekts ist die Ostschweizer Fachhochschule für die Steuerungen aller Komponenten verantwortlich, einschließlich der Solarpanels, Kühlaggregate und Dampfgeneratoren. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Schnittstellen der Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten, die zukünftig in den Containern eingesetzt werden sollen. Beispielsweise stellt sich die Frage, wie sich ein Batteriewechsel oder Netzwechselrichter auf das System auswirkt. 

Für was werden unsere Temperaturfühler eingesetzt?
Die Temperaturfühler der Albert Balzer AG werden zur Kontrolle und Überwachung der Klimamessungen eingesetzt. Gemessen werden Außen-, Modul- und Raumtemperatur. Die korrekte Funktion der Signale ist von großer Bedeutung. Die Temperaturfühler liefern wichtige Daten, jedoch ist es die Zusammensetzung und Integration der verschiedenen Komponenten und Schnittstellen, die die Mitarbeitenden herausfordert. Folgende Temperaturfühler werden eingesetzt: Aussenfühler mit externer Hülse und Sonnenschutz und Oberflächenfühler -35°C bis 105°C. Mit PT100 und PT1000-Fühler, beide der Klasse A mit 3-Leiter-Schaltung und PVC-Leitung.

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Weitere Tests sind in Südafrika vorgesehen
Da sich nicht alle Komponenten im Testlabor in Rapperswil befinden, müssen die Steuerungstests später nochmals in Südafrika vor Ort durchgeführt werden, wo ein weiterer Partner des SophiA-Projekts Container aufgebaut hat. Bereits 80 % der Komponenten (Kühlaggregat, Dampfgenerator und Solarpanels) sind dort eingebaut.

 

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Was ist als nächstes geplant?
Die ersten Container werden voraussichtlich Ende Sommer nach Burkina Faso transportiert. Dort wird derzeit der geeignete Teststandort evaluiert und es müssen noch Vorarbeiten durchgeführt werden, wie zum Beispiel das Erstellen eines Bodenfundaments, bevor die Container eintreffen und die Testphasen beginnen können.

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Für weitere Informationen über das Projekt SophiA klicken Sie hier.

Autor: 
Carola Bläsi
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